"Die Entschneidung"
Ritzen eine Flucht
Ritzen eine Sucht
Ritzen für sein Herz
Ritzen gegen den Schmerz
Ritzen ,damit andre sehen
Ritzen ,dass sie es verstehen
Ritzen um es zu zeigen
Ritzen sein eigenes Leiden
Ritzen um wieder zu spürn
Ritzen ins Leben zu führn
Ritzen um weiter zu gehn
Ritzen nach vorne zu sehen
doch:
Ritzen schaut immer zurück
Ritzen macht dich verrückt
Ritzen bleibt bestehen , denn
Ritzen lässt dich nicht gehen
Ritzen was ist man sich wert
Ritzen so unbeschwert
Ritzen ein Messer raus
Ritzen die Pulsader auf
"DER Klang"
Goldene Bändchen hängen herab
Hellklares Läuten hör ich fern ab
alles um mich rum weiß bekleidet
keiner da der mich beneidet
das Licht es spielt mir kleine Streiche
mit vielen Farben vor allem den weichen
erst rötlich-gelb das Laube hängt
wird ihm wieder grün geschenkt
das Schauspiel schön und friedlich ist
der Baum sich jeder Farbe misst
so schwinden Tage und Wochen dahin
Beobachten hab ich nur noch im Sinn
Doch merke ich bald in mir drin
es zieht mich noch woanders hin
auf der Suche nach diesem einen Gefühl
wird es in mir innerlich kühl
hinter mir lasse ich den Baum
und muss nach dem was ich suche schaun
ein Teil in mir will sich wieder umdrehen
und einfach in das Spiel des Lichtes gehn
doch der andere der stärkere Teil
will dass ich mich der Suche des Zieles beeil
So laufe ich weiter durch die Welt
die sich weiter unschuldig stellt
hier mal am Strand von Palmen umgeben
im nächsten Moment durch Schneepracht streben
beachte ich nur den einen Weg
den an den mich mein Gefühl hinträgt
Nun stehe ich vor einem weißen Haus
von außen sieht es prunkvoll aus
weiße Gardinen hinten ein Garten
Brise nach vorn worauf noch warten
in mir drin da macht es sich breit
ein großes Gefühl der Beklommenheit
doch die Brise im Nacken sich selbst engagieren
was habe ich schon zu verlieren
Die Tür ist offen ich komme herein
und blicke in eine Galerie hinein
immer weiter drängt mich der Drang
und treibt mich immer weiter voran
das Gefühl in mir drin wiegt immer noch schwer
und ich frage mich nur wo kommt das her
diese gefühlte Kälte von vorhin
ist irgendwo in dem Raum hier drin
Ich gehe weiter wie benommen
und kann zu keinem Entschluss kommen
diese Bilder an der Wand
sind so neu doch auch so bekannt
sie zeigen Menschen sie sind vertraut
wenn man in ihr Innerstes schaut
ich laufe weiter von Menschen umgeben
es kommt mir schon vor als würden sie leben
doch plötzlich bleibe ich verwundert stehen
ich kann das Ende der Galerie sehen
Vermodert und alt wirkt diese Wand
in der sich ein Bild ohne Rahmen befand
in mir drin schrie es voller Grauen
nein tu das du darfst nicht reinschauen
der erste Schritt er ist gemacht
nein kehr um noch hast du die Macht
der zweite Schritt ist nun getan
bitte ich will dich nur bewahrn
der dritte Schritt die Kälte spricht
verdammt noch mal jetzt hör auf mich
immer näher komm ich dem Bild
die Kälte wird immer mehr ungewillt
mit jedem Schritt den ich mache
sehe ich mehr Konturen aber nur schwache
immer größer wird das Bild
das nun mehr auf meine Größe anschwillt
Schritt um Schritt immer schneller
näher ich mich dem großen Teller
die Schreie in mir nach hinten gedrängt
nur drauf bedacht was an der Wand hängt
es nimmt immer mehr an Form und Gestalt
immer so weiter dann hab ich es bald
ich renne drauf zu jetzt bin ich da
doch war erschrocken was ich dort sah
es ist kein Bild ein runder Spiegel
über ihm ein hölzernes Siegel
in dem Spiegel vor mir stand
ein alter Mann mit streckender Hand
das Haar schlohweiß das Gesicht verdörrt
Augen hellblau der Körper zerstört
den Mund geöffnet zum quälenden Schrei
es ist nicht nur einer nein es sind zwei
Vor Entsetzen die blinden Augen geweitet
kein Gefühl mehr das ihn leitet
Furcht das Einzige was ihm bleibt
sein Körper sich gen Spiegel neigt
Schatten des Lebens drängen ihn rein
wo er überhaupt nicht vor hat zu sein
die Macht sie ist erbarmungslos
lässt ihn fallen bodenlos
ungebremst ohne zu sein
kehrt er in die Schwärze ein
Langsam wird mir leicht bewusst
dass das ein Traum gewesen sein muss
schweißgebadet und der Atem schwer
lieg ich in einem Lichtermeer
kaum erfassend was gerade passiert
öffne ich meine Augen verwirrt
ich starr an die Decke wo bin ich hier
doch da regt sich etwas über mir
Oh Doktor Oh Doktor Sie haben’s geschafft
der Mann ist aus seinem Koma erwacht
Die tippelnden Schritte sie führten hinaus
doch das machte mir jetzt auch nichts mehr aus
denn das klare Klingen es musste so sein
konnte nur mein Herzschlag sein.
Ritzen eine Flucht
Ritzen eine Sucht
Ritzen für sein Herz
Ritzen gegen den Schmerz
Ritzen ,damit andre sehen
Ritzen ,dass sie es verstehen
Ritzen um es zu zeigen
Ritzen sein eigenes Leiden
Ritzen um wieder zu spürn
Ritzen ins Leben zu führn
Ritzen um weiter zu gehn
Ritzen nach vorne zu sehen
doch:
Ritzen schaut immer zurück
Ritzen macht dich verrückt
Ritzen bleibt bestehen , denn
Ritzen lässt dich nicht gehen
Ritzen was ist man sich wert
Ritzen so unbeschwert
Ritzen ein Messer raus
Ritzen die Pulsader auf
"DER Klang"
Goldene Bändchen hängen herab
Hellklares Läuten hör ich fern ab
alles um mich rum weiß bekleidet
keiner da der mich beneidet
das Licht es spielt mir kleine Streiche
mit vielen Farben vor allem den weichen
erst rötlich-gelb das Laube hängt
wird ihm wieder grün geschenkt
das Schauspiel schön und friedlich ist
der Baum sich jeder Farbe misst
so schwinden Tage und Wochen dahin
Beobachten hab ich nur noch im Sinn
Doch merke ich bald in mir drin
es zieht mich noch woanders hin
auf der Suche nach diesem einen Gefühl
wird es in mir innerlich kühl
hinter mir lasse ich den Baum
und muss nach dem was ich suche schaun
ein Teil in mir will sich wieder umdrehen
und einfach in das Spiel des Lichtes gehn
doch der andere der stärkere Teil
will dass ich mich der Suche des Zieles beeil
So laufe ich weiter durch die Welt
die sich weiter unschuldig stellt
hier mal am Strand von Palmen umgeben
im nächsten Moment durch Schneepracht streben
beachte ich nur den einen Weg
den an den mich mein Gefühl hinträgt
Nun stehe ich vor einem weißen Haus
von außen sieht es prunkvoll aus
weiße Gardinen hinten ein Garten
Brise nach vorn worauf noch warten
in mir drin da macht es sich breit
ein großes Gefühl der Beklommenheit
doch die Brise im Nacken sich selbst engagieren
was habe ich schon zu verlieren
Die Tür ist offen ich komme herein
und blicke in eine Galerie hinein
immer weiter drängt mich der Drang
und treibt mich immer weiter voran
das Gefühl in mir drin wiegt immer noch schwer
und ich frage mich nur wo kommt das her
diese gefühlte Kälte von vorhin
ist irgendwo in dem Raum hier drin
Ich gehe weiter wie benommen
und kann zu keinem Entschluss kommen
diese Bilder an der Wand
sind so neu doch auch so bekannt
sie zeigen Menschen sie sind vertraut
wenn man in ihr Innerstes schaut
ich laufe weiter von Menschen umgeben
es kommt mir schon vor als würden sie leben
doch plötzlich bleibe ich verwundert stehen
ich kann das Ende der Galerie sehen
Vermodert und alt wirkt diese Wand
in der sich ein Bild ohne Rahmen befand
in mir drin schrie es voller Grauen
nein tu das du darfst nicht reinschauen
der erste Schritt er ist gemacht
nein kehr um noch hast du die Macht
der zweite Schritt ist nun getan
bitte ich will dich nur bewahrn
der dritte Schritt die Kälte spricht
verdammt noch mal jetzt hör auf mich
immer näher komm ich dem Bild
die Kälte wird immer mehr ungewillt
mit jedem Schritt den ich mache
sehe ich mehr Konturen aber nur schwache
immer größer wird das Bild
das nun mehr auf meine Größe anschwillt
Schritt um Schritt immer schneller
näher ich mich dem großen Teller
die Schreie in mir nach hinten gedrängt
nur drauf bedacht was an der Wand hängt
es nimmt immer mehr an Form und Gestalt
immer so weiter dann hab ich es bald
ich renne drauf zu jetzt bin ich da
doch war erschrocken was ich dort sah
es ist kein Bild ein runder Spiegel
über ihm ein hölzernes Siegel
in dem Spiegel vor mir stand
ein alter Mann mit streckender Hand
das Haar schlohweiß das Gesicht verdörrt
Augen hellblau der Körper zerstört
den Mund geöffnet zum quälenden Schrei
es ist nicht nur einer nein es sind zwei
Vor Entsetzen die blinden Augen geweitet
kein Gefühl mehr das ihn leitet
Furcht das Einzige was ihm bleibt
sein Körper sich gen Spiegel neigt
Schatten des Lebens drängen ihn rein
wo er überhaupt nicht vor hat zu sein
die Macht sie ist erbarmungslos
lässt ihn fallen bodenlos
ungebremst ohne zu sein
kehrt er in die Schwärze ein
Langsam wird mir leicht bewusst
dass das ein Traum gewesen sein muss
schweißgebadet und der Atem schwer
lieg ich in einem Lichtermeer
kaum erfassend was gerade passiert
öffne ich meine Augen verwirrt
ich starr an die Decke wo bin ich hier
doch da regt sich etwas über mir
Oh Doktor Oh Doktor Sie haben’s geschafft
der Mann ist aus seinem Koma erwacht
Die tippelnden Schritte sie führten hinaus
doch das machte mir jetzt auch nichts mehr aus
denn das klare Klingen es musste so sein
konnte nur mein Herzschlag sein.
Sonja
Ein Name der schont ein Name der Flieht
ein Name den sie mir in der U-Bahn verriet.
Eine Person die mir lacht eine Person die mir scheint
eine Person die meinem Leben mehr Sinn verleiht
Eine Frau die mich hört, die Frau die mir bleibt
eine Frau die mit mir ihre Zeit vertreibt.
Die sichtbare Bindung, die unsichtbare auch ,
der Schein der trügt und der offensichtliche auch
Der suchende findet, der Schatz liegt frei
Hilfe zur Erkenntnis gabst du mir dabei.
Einst sagte ich „warte“ und du harrtest es aus
nun bin ich der „erwartet“ wenn du mir vertraust.
Ein gemeinsames Wort treibt die Einsamkeit fort
so will ich es schrein gemeinsam zu Sein.
1 Kommentar:
Respekt, dass du es schaffst, so lange in Reimen zu schreiben... ich hätte da keine Nerven für :)
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