Also das ist der Anfang und die erste Teilseite meines Buches, das ich mit 16 schreiben wollte, aber iwie ist es in Vergessenheit geraten. Ich will nur schonmal vorab sagen, das dort hunderte wenn nicht tausende Rechtschreibfehler drin sind, nur das ihr euch nicht wundert ^^
Anfang
Kopflos rannte er durch die Straßen der Nacht, gehetzt von der Macht die ihm wie ein Schatten zu folgen schien..Die Angst das sie ihn erreichen würde strömte durch seinen ganzen körper und nahm ihm jeden seiner Gedanken.Durch jede Ader seines Körpers pulsierte die Angst und verband sie zu einem rasenden Schlagen, das ihm durch den ganzen Körper trieb."Ich will nicht sterben",rief eine verzweifelte Stimme immer und immer wieder in seinen Kopf hinein. Die Beine schienen von ganz alleine zu rennen ,aus Angst dass die Gedanken ihnen nicht folgen könnten.Nicht einmal zu Atmen wagte er sich, aus Angst der dunkle Schatten könnte ihn dadurch einholen und in ihn eindringen.Sekunden des Rennens zogen sich zu Stunden der Angst unterbrochen von schier endlosen Schreien nach Leben in seinem Kopf. Immer weiter und weiter drängte ihn die Angst, die den Mut zu sterben nicht bereit war zu akzeptieren. Die Umgebung schien langsam ebenso weit in den Hintergrund gerückt zu sein wie das endlose Flehen im Kopf, nur noch das Rennen erfüllte seinen ganzen Körper und rannte Hand in Hand mit der Angst. Er wusste nicht einmal mehr wovor er weg rannte nur das er es in diesen Moment tat zählte für ihn. Mit jedem weiteren Schritt, dessen Echo an den Wänden der endlosen Straße verhallte, begann die Welt sich in wabernden silbernen Glitzern aufzulösen und zu verschwimmen. Er rannte zwar und verspürte noch immer die selbe Angst, welche zuvor seinen ganzen Körper durchflutet hatte, jene Angst die ihn um sein Leben hat bangen lassen, jene Angst die ihn immer noch zwang weiter zu rennen, und doch sah er sich in dem glasigen wabern nun plötzlich selbst die Straße entlangrennen.
Die langen blonden Haare wehten wild im Tempo der Jagt und bildeten einen blonde Fahne die hinter dem vor Anstrengung verzerrten Gesicht hin und her flatterte. Die angsterfüllten Augen ließen die Tränen im Tempo der Angst über das Gesicht streifen und wie Regentropfen zu Boden fallen, wobei sie in ihrem letzten Fall im Licht der Straßenlaternen kurz aufschimmerten, bevor jede einzellne am Boden zersprang, wie Hoffnung am Boden der Tatsache. Die Szenerie versinnbildlichte geradezu die Vorstellung dem Tod ein letztes Rennen zu bieten.
Doch plötzlich kommen zwei Lichter auf ihn zu ,die schneller sind als das Leben jemals sein könnte.Die immer größer werdende Lichter und das lauter werdende Brummen nähern sich ihm rasend schnell und unaufhaltsam wie Naturgewalten. Die Lichter verschlingen seinen Körper und der Lärm übertönt seinen Geist. Gedanken eines Lebens ,das er nie geführt hatte, rasen an seinem inneren Auge vorbei und verblassen so schnell wie sie kommen.
Die Angst verstummt, das Echo verhallt, das Rennen es endet, der Wettlauf verloren.
Alle Schmerzen und Anstrengungen fielen von dem erstarrten Antlitz ab und wurden durch entspannte vertraute Gesichtszüge ersetzt die ihn geradezu liebevoll aus den leeren Augen der Unendlichkeit anlächelten. "Ironie das ich sterbe wie meine Mutter" ertönte es in der entschwindenen Welt und die Tiefe der Worte zog ihn begleitet von einem Echo, in eine vollkommene Dunkelheit hinein.
Buch
Erschrocken fuhr Marec auf. Schwer atmend saß er auf seinem Bett und bemerkte an seiner leicht feuchten Kleidung, die an seinem Körper klebte dass er geschwitzt haben musste. Noch immer zerstreut vom gerade eben geträumten saß er mit den Ellebogen auf den Knien gestützt in seinem Bett und versuchte seine Gedanken zu ordnen."Schon wieder dieser Traum" dachte Marec, obwohl ihm bewusst war das es nur ein Traum gewesen war, steckte der Schreck immer noch tief in ihm drin. Schlaff und gedankenverloren warf er sich zurück in die Kissen und starrte verträumt aus dem Fenster in den morgendlichen Himmel. "Der alltägliche Morgen wie immer: dunkelblauer Himmel ,orangener Horizont und Wolken die den Himmel durchziehen" dachte er oberflächlich doch innerlich kämpfte er immer noch mit den Nachwirkungen des Traum´s und fragte sich plötzlich, ob seine Mutter wohl auch solche alltägliche Morgende erlebt hat. Für sie waren diese Morgende bestimmt genau so alltäglich wie für ihn :" Ob sie solch einen Morgen auch gesehen hatte bevor sie gestorben ist", fragte er sich und starrte weiterhin in den morgendlichen in orange getauchten Himmel, durch welchen sich hin und wieder eine schmale Wolke zog, die wie ein kurzer Strich in der unendlich scheinenden Weite wirkte. -Ob solch ein Morgen auch mein letzter Morgen sein könnte?- Sein Blick fiel auf den weißen Radiowecker dessen rote Striche 7:30 Uhr anzeigten. "Verdammt!".Der plöztlich unerwartete Moment riss ihn aus seiner Verträumtheit heraus und warf ihn zurück in den Alltag des Lebens. Er sprang aus dem Bett, hastete zu seinem Kleiderschrank, stolperte über seinen Ranzen, den er am Vortag achtlos beiseite geworfen hatte und prallte mit voller Wucht gegen die geschlossene Schranktür."Wieso immer ich" dachte er sich und hielt sich den an der Holztür angeschlagenen Kopf. Hastig sprang er zur Seite und riss mit der einen Hand die geschlossene Schranktür auf. Während er sich mit der anderen immer noch den vor Schmerz pulsierenden Kopf hielt und ein paar Klammotten heraus zog die er sich schnell über warf. -Zum Frühstücken und Duschen ist keine Zeit mehr- dachte er sich und zog die Zimmertür hinter sich zu. Schnell rannte er die Treppe herrunter, warf sich gegen die Haustür und drückte gleichzeitig die Klinke nach unten. Der resultierend Schwung ließ ihn geradezu aus der Tür fliegen, die nur einen schmaler Grad zwischen ihm und seinem weiteren Höllentrip bis zur Haltestelle bildete.







